Anhängerkupplung (Rolls-Royce Silver Shadow)

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Rolls-Royce Silver Shadow Anhängerkupplung
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Rolls-Royce Silver Shadow Anhängerkupplung

Allgemeines über die Anhängerkupplung

Eine Anhängerkupplung oder eine Anhängevorrichtung ist eine Vorrichtung, mit der der Rolls-Royce Silver Shadow mit einem Anhänger verbunden wird. Die Möglichkeit eine Anhängevorrichtung an den Wagen zu befestigen kann man nicht den Verkaufsbeschreibung oder dem Handbuch entnehmen und ist meistens ist die Möglichkeit nur Bekannt durch ein Video aus der Serie Top Gear Thema "Oz and James drink to Britain" .


Die in der Europäischen Union einheitlich anzuwendenden Regelungen sind in der EG-Richtlinie 94/20 vom 30. Mai 1994 zusammengefasst.

Zu den Bildern

Die Anbei gezeigte Anhängerkupplung soll in den späten 60iger Jahren aus Europa nach England verkauft worden sein als original Ersatzteil. Es besteht kein Hinweis auf eine Herstellung durch Rolls-Royce und es ist kein Stempel oder Etikett oder Markierung vorhanden.

Laut TÜV Neuss (Stand Herbst 2010) ist diese Konstruktion nicht sicher und kann nicht eingetragen werden.

Rechtliche Gegebenheiten

Allgemeine Vorschriften

In Deutschland ist bei mehrspurigen Kraftfahrzeugen eine Abschleppeinrichtung vorgeschrieben und wird zusammen mit Anhängerkupplungen in Vorlage:§ StVZO „Einrichtungen zur Verbindung von Fahrzeugen“ geregelt (Auszug):

  • Anhängerkupplungen müssen selbsttätig wirken
  • Nicht selbsttätige Anhängekupplungen sind jedoch zulässig
  1. an Zugmaschinen und an selbstfahrenden Arbeitsmaschinen und Staplern, wenn der Führer den Kupplungsvorgang von seinem Sitz aus beobachten kann,
  2. an Krafträdern und Personenkraftwagen,
  3. an Anhängern hinter Zugmaschinen in land- oder forstwirtschaftlichen Betrieben,
  4. zur Verbindung von anderen Kraftfahrzeugen mit einachsigen Anhängern oder zweiachsigen Anhängern mit einem Achsabstand von weniger als 1,0 m mit einem zulässigen Gesamtgewicht von nicht mehr als 3,5 t.
  • Mehrspurige Fahrzeuge mit mehr als einer Achse müssen vorne über eine Abschleppeinrichtung verfügen

Hinweise zum Anhängerbetrieb

Zulässiges Gesamtgewicht des Zuges

Im Fahrzeugbrief /-schein kann unter Ziffer 33 (Bemerkungen) der Hinweis „ZUL.GES.-GEW.D. ZUGES MAX.........KG“ vermerkt sein. Hierdurch wird das maximal zulässige Gesamtgewicht des Zuges (Kombination Zugfahrzeug und Anhänger) definiert. Diese Beschränkung ist vom Fahrzeughalter / -führer zu beachten.

Zulassungsbestimmungen

In Deutschland muss eine nachträglich angebrachte Anhängerkupplung, die keine EU-Zulassung hat, von einem amtlich anerkannten Sachverständigen überprüft und abgenommen werden.

Die Voraussetzungen für einen abnahmefreien Anbau der AHK nach § 19 Abs. 3 StVZO sind im Einzelnen in Deutschland wie folgt:

  • Die AHK muss über eine EU-Zulassung verfügen (Prüfzeichen mit e beginnend). Das E-Prüfzeichen sagt aus, dass das entsprechende technische Bauteil innerhalb der EU zugelassen ist. Damit braucht dieses Bauteil nicht durch den TÜV (oder vergleichbarem) mittels "TÜV-Gutachten", d.h. Teilegutachten (TGA) abgenommen oder durch die Zulassungsbehörden in die Fahrzeugpapiere eingetragen werden. Die dem Anbausatz beigelegte allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) oder die EG-Betriebserlaubnis (EG-BE) ist während dem Führen bzw. Fahren des Kfz oder Krads mitzuführen.
  • Die zulässige Anhängelast ist anhand des so genannten D-Wertes der Anhängerkupplung zu überprüfen.

Gesetz

http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=CONSLEG:1994L0020:20070101:DE:PDF

Quellen

Bilder mit freundlicher Untersützung des The Overstock Liquidations Team