Bentley T1

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<keywords content="Bentley T1, Bentley T2, Bentley,Rolls-Royce Silver Shadow,Bentley T1 LWB,Bentley T2 LWB " /> Bei dem Bentley T1 handelt es sich um das Schwestermodell des Rolls-Royce Silver Shadow I. Der T1 wurde als Limousine, Coupe und Cabrio zwischen den Jahren 1966 und 1976 als Neuwagen angeboten. Für viele Leute ist der Wagen mehr als Badge-Engineering durch die unaufälligere Front und die leichtere Formensprache wird der Wagen oft als sehr viel dezenter und eleganter als der sehr aufdringliche Rolls-Royce Silver Shadow angesehen.

Der Punkt des unterschiedlichen Kaufpreis zum Zeitpunkt der veröffentlichung spielte kaum eine Rolle für die Entscheidung zum Bentley T1. Im Oktober 1966 wurde die Bentley T1 Limousine vor Steuern zum "Listenpreis" von GBP 5.375 angeboten dieses sind 50 GBP weniger als der Rolls-Royce Silver Shadow. Das Image der sportliche Variante vom Rolls-Royce dürfte in der Zeit der 90iger Jahre erst wieder aufgekommen sein, den von Fahrwerten unterscheidet sich der Bentley T1 sich kaum vom Silver Shadow. Der Bentley T 1 war ein eineiiger Zwilling des Rolls-Royce Silver Shadow der Hauptgrund des Kaufes war meistens ein wenig Understatement oder eine Bindung zu der Marke Bentley.

Karosserieversionen

Der T1 wurde als Limousine und in den Anfangsjahren auch als Coupé und Cabriolet angeboten. Anfang der 70iger Jahre trennte man unter dem Begriff T1 die Coupes und Cabriolets ab und entschied sich nur noch die Fahrzeuge mit kurzem oder langem Radstand unter dem Markennamen Bentley T1 anzubieten.

Limousine mit langem Radstand

Im Gegensatz zum "Saloon" wurde der verlängerte Radstand als "Limousine" angeboten. Heute spricht man meistens von T1 LWB. Wobei das LWB für Long Wheel Base steht.

Der T1 LWB zeichnet sich durch die Radstandverlängerung von 10 cm aus und anderen Radkappen Viele Fahrzeuge mit Radstandverlängerung weisen ein kleineres Rückfenster auf. Die Trennscheibe, welche nur in Verbindung mit dem Long Wheel Base zu bestellen war hatte das Merkmal, dass die hinteren seitlichen Schminkspiegel in den C-Säulen zugunsten der Belüftung entfallen sind.

Oftmals wurden T1 LWB Fahrzeuge auch mit Everflex ausgeliefert. Die Wahl des Badge auf dem Everflex ist eine sehr strittige Frage. Es gibt heute kaum Fahrzeuge, welche das original Bentley Badge besitzen, weil es oft gestohlen wurde und es kaum bis keine Bentley T1 Badge mehr zu kaufen gibt.

Bentley T1 Coupé

Auf der Basis des Bentley T gab es im Laufe der Zeit drei verschiedene Zweitürer mit geschlossenem Aufbau.

James Young Two Door Saloon

Die erste zweitürige Version des Bentley T1 entwarf das selbständige britische Karosseriewerk James Young Coachworks. Das traditionsreiche Unternehmen, das in früheren Jahren zahlreiche Sonderaufbauten für Rolls-Royce- und Bentley-Chassis konstruiert hatte, ließ den Radstand, die Technik und die Struktur des werksseitigen Aufbaus grundsätzlich unverändert; das galt auch für die rückwärtige Dachlinie. Schließlich behielt James Young auch die gerade verlaufende Gürtellinie des Limousinenaufbaus bei. Statt der jeweils vier Seitentüren fügte das Karosseriewerk lediglich je eine längere Tür auf der Fahrer- und Beifahrerseite ein. Der James Young-Aufbau wurde als Two Door Saloon bezeichnet. Insgesamt entsprach er eher eine zweitürige Limousine als ein Coupé; die Linien wurden mitunter als streng empfunden. Zwischen 1966 und 1967 stellte James Young 15 zweitürige Fahrzeuge auf der Basis des Bentley T-Modells her. 35 weitere, abgesehen vom Kühlergrill identische Zweitürer entstanden auf der Basis des Rolls-Royce Silver Shadow. Die zweitürigen Versionen des T-Modells und des Silver Shadow waren die letzten Sonderkarosserien von James Young; das Werk wurde 1967 geschlossen.

Mulliner Park Ward Coupé

Nachdem James Young seine zweitürige Version des T-Modells vorgestellt hatte, präsentierte Bentley ein eigenes Coupé mit einer von Bill Allen entworfenen Karosserie. Der Aufbau war im Heckbereich eigenständig. Das Coupé zeigte deutlich geschwungene Linien über der Hinterachse und eine leicht abfallende Heckpartie. Die Karosserie des Werkscoupés wurde bei Mulliner Park Ward hergestellt, einem traditionsreichen britischen Karosseriebauunternehmen, das seit einigen Jahren zu Rolls-Royce gehörte. Das Werkscoupé - und sein Pendant bei Rolls-Royce - blieb lange im Programm. Anfänglich wurde es unter dem Namen Bentley T verkauft. Von 1971 bis zum dem Produktionsende 1982 trug es - ebenso wie die baugleiche Rolls-Royce-Version - die Bezeichnung Corniche.


Cabriolet

Von der Karosserie des Werkscoupés wurde ein viersitziges Cabriolet abgeleitet, das anfänglich Bentley T Drophead Coupé hieß und später als Corniche (1971 bis 1983) bzw. Continental (ab 1984) verkauft wurde.

Produktionszahlen Bentley T1

1703 Bentley T1 (1965-1977)

9 Bentley T1 LWB (1971-1976)

114 Bentley T1 Coupé (1966-1971) durch 15 von James Young

41 Bentley T1 Cabriolet (1967-1971)

1 Bentley T1 Pininfarina Coupé (1968)

1852 insgesamt an Bentley T1

Marktpreis

In den Jahren 2011 und 2012 konnte man keine Abweichung zu den Marktpreisen des Rolls-Royce Silver Shadows feststellen. Der Bentley T1 gilt trotzdem als der geheimtipp unter Rolls-Royce Silver Shadow Fahrern, welche ein Fahrzeug suchen, welches rar und exclusiver ist.

Nachfolger

Der Bentley T2 ist der Nachfolger des Bentley T1. Er gilt als noch rar und gesuchter als der T1.