Mulliner Park Ward: Unterschied zwischen den Versionen

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In ihrer über 100-Jährigen Geschichte entwarf die Firma zahllose klassische Karosserien und nach ihrer Schließung 1991 bezeichnete der Name Mulliner Park Ward eine Abteilung von Rolls-Royce.  
 
In ihrer über 100-Jährigen Geschichte entwarf die Firma zahllose klassische Karosserien und nach ihrer Schließung 1991 bezeichnete der Name Mulliner Park Ward eine Abteilung von Rolls-Royce.  
  
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Das [[Rolls-Royce Phantom Inhaltsverzeichnis]] war nach langer Geschichte das bis heute letzte Modell welches als Fahrgestell mit Motor ausgeliefert wurde. Das Auslaufen der alten  Phantom Serie beendete eine lange Tradition und auch wichtige Geschäftszweige der Mulliner Park Ward Karosseriewerkstätten.
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Rolls-Royce und Bentley Coupes und Cabrios wurden bis 1982  unter dem gleichen Seriennamen geführt. Das neue Interesse in den 80iger Jahre an der Marke Bentley führte zu einer Umbenennung in Continental um sich von konservativen Rolls-Royce Publikum abzugrenzen.  
  
 
Dies blieb bis zur Aufspaltung von Rolls-Royce und Bentley so, und anschließend wurde Mulliner Park Ward eine Abteilung von [[Bentley]].
 
Dies blieb bis zur Aufspaltung von Rolls-Royce und Bentley so, und anschließend wurde Mulliner Park Ward eine Abteilung von [[Bentley]].

Version vom 10. September 2010, 09:25 Uhr

Mulliner Park Ward war ein Karosseriehersteller in London. Die Firma stellte Aufbauten für Rolls-Royce-Wagen, wie den Rolls-Royce Phantom und den Rolls-Royce Corniche, her. Sie schloss 1991 ihre Tore.

Geschichte

Henry Jervis Mulliner errichtete einen Karosseriebaubetrieb in der Brook Street in Mayfair, einer vornehmen Gegend von London, nicht allzu weit von der Conduit Street, der ersten Verkaufsstelle von Rolls-Royce.

Die Firma stellte Karosserien für etliche Automobilhersteller her und erwarb sich den Ruf hoher Qualität. Man fertigte sogar für Charles Stewart Rolls einen speziellen Zweisitzer mit Platz für seinen Heißluftballon.

1919 wurde die Firma Park Ward in Willesden gegründet und fing ein Jahr später an, Karosserien für den Rolls-Royce Silver Ghost herzustellen. Henry Royce war von der Arbeitsqualität beeindruckt, was zu weiteren Aufträgen führte. Anfang der 1930er-Jahre war Rolls-Royce Hauptkunde. Schließlich übernahm Rolls-Royce Park Ward 1939.

Nach dem zweiten Weltkrieg stellten beide Firmen weiterhin luxuriöse Karosserien her, wobei H. J. Mulliner & Co. nach einigen finanziellen Schwierigkeiten 1959 von Rolls-Royce 1961 ebenfalls übernommen wurde. Man formte aus beiden Unternehmen bei Rolls-Royce das Tochterunternehmen "Mulliner Park Ward" und beschäftigte dort in der Spitze 750 Mitarbeiter. Die Geschäftsräume befanden sich in der Hythe Road in Willesden.

In ihrer über 100-Jährigen Geschichte entwarf die Firma zahllose klassische Karosserien und nach ihrer Schließung 1991 bezeichnete der Name Mulliner Park Ward eine Abteilung von Rolls-Royce.

Das Rolls-Royce Phantom Inhaltsverzeichnis war nach langer Geschichte das bis heute letzte Modell welches als Fahrgestell mit Motor ausgeliefert wurde. Das Auslaufen der alten Phantom Serie beendete eine lange Tradition und auch wichtige Geschäftszweige der Mulliner Park Ward Karosseriewerkstätten.

Karosseriebau wurde nur in sehr geringem Umfang betrieben, da das Qualitätsniveau der Werksseitig hergestellten Wagen sehr sehr hoch war und die Rechtfertigung des Preises immer schwerer wurde. Bentley Continental und Rolls-Royce Continental sind daher nur in geringsten Stückzahlen hergestellt worden

Die Einführung des Rolls-Royce Silver Shadow, der durch seine selbsttragenden Karosserie Veränderungen nur unter sehr großem Aufwand ermöglichst beendete die Zeit des klassischem Karosseriebaus.

Die verspäte Einführung des Drop Head Convertible auf Basis des Silver Shadows und Cabrios führte zu einer zeitweiligen Verbesserung neben dem nicht erträglichen Phantom Geschäft.

Ab dem Jahr 1971 wurde Coupe und Cabrio in Rolls-Royce Corniche umgetauft, eine Anspielung auf die Küstenstraße in franz. Riviera.

Rolls-Royce und Bentley Coupes und Cabrios wurden bis 1982 unter dem gleichen Seriennamen geführt. Das neue Interesse in den 80iger Jahre an der Marke Bentley führte zu einer Umbenennung in Continental um sich von konservativen Rolls-Royce Publikum abzugrenzen.

Dies blieb bis zur Aufspaltung von Rolls-Royce und Bentley so, und anschließend wurde Mulliner Park Ward eine Abteilung von Bentley.

Fahrzeuge

Auf Basis Rolls-Royce Silver Clouds wurden unverwechselbare Fahrzeuge gebaut, welche heute sehr rar und gesucht sind.

Bentley S2 Continental Flying Spur

Bentley S2 Continental Flying Spur

Bentley S2 Continental Coupé

Bentley S2 Continental Coupé

Bentley S3 Continental Flying Spur

Bentley S3 Continental Flying Spur


Silver Cloud Drophead

Rolls-Royce H.J. Mulliner Parkward Silver Cloud III Drophead


Weblinks