Rolls-Royce Silver Shadow I

Aus Rolls-Royce Wiki
Version vom 23. Dezember 2012, 06:29 Uhr von WikiSysop (Diskussion | Beiträge) (Internet Links)

(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Wechseln zu: Navigation, Suche

Der Rolls-Royce Silver Shadow ist ein Oberklassefahrzeug von Rolls-Royce. Er löste 1965 den Silver Cloud ab und wurde in zwei Modellreihen bis 1980 produziert. Das Nachfolgemodell war der Silver Spirit. 1965 wurde der, für Rolls-Royce Verhältnisse, geradezu revolutionäre Silver Shadow und das baugleiche Schwestermodell Bentley T-Series vorgestellt. Die Bentley-Variante unterschied sich lediglich durch andere Markenembleme, den Kühlergrill und Ausstattungsdetails. Waren die Vorgängermodell mit ihren geschwungenen Formen selbst für die damalige Zeit sehr konservativ, so waren die neuen Schwestermodelle nun technisch und optisch auf der Höhe der Zeit und wurden allgemein als äußerst gelungen anerkannt. Erstmals wurden technische Neuerungen wie eine selbsttragende Karosserie, Scheibenbremsen, eine unabhängige Radaufhängungund eine Niveauregulierung eingesetzt. Die beiden Schwestermodelle waren in ihren Außenabmessungen in allen Dimensionen kleiner und auch leichter als vorige Modelle, dennoch konnte der Innenraum durch die selbsttragende Karosserie vergrößert werden.

Die erste Serie des Silver Shadow war der Silver Shadow I, der nach einer Modellpflegemaßnahme im Jahr 1977 in Rolls-Royce Silver Shadow II umbenannt wurde.

Rolls-Royce Silver Shadow I

Technik

Der Antrieb

Unter die Motorhaube des Rolls Silver Shadow arbeite der bekannte 6230cc V8-Motor, welcher im Jahr 1959 entwickelt wurde, für den Silver Cloud 2 und die Bentley S2. Anfangs wurde über den B80-Motor nachgedacht, welcher aber viel zu groß war und eigentlich nur für kommerzielle und militärische Fahrzeuge gedacht war. Daher wurde schnell klar, das man beim V8 Motor aus dem Silver Cloud 2 bleiben würde. Man entschied sich für Aluminium-Legierung für die Herstellung der Kurbelgehäuse, Zylinderköpfe. Man verwendete weiter das Prinzip das die gusseisernen Zylinderlaufbuchsen in direktem Kontakt mit dem waren mit Kühlmittel. Rolls-Royce hatte keine Bedenken über den Motor-Spezifikation: Man entschied sich für die Gemischaufbereitung für zwei SU HD8 Vergaser, welche mit zwei elektrische SU Pumpen die Kraftstoffzufuhr erhalten würden. Der Motor ist eine Meisterleistung der Motorbaukunst und wiegt trotz 30% mehr Hubraum als der 6-Zylinder nur 15 kg. Der V8 hat einefünffach gelagerter Kurbelwelle und die Nockenwelle wurde zwischen den beiden Zylinderköpfen positioniert.

Bei der Entscheidung, welche Art von Getriebe für den Silver Shadow, konfrontiert Rolls-Royce etwas von einem Problematik. Das Automatikgetriebe in der Silver Cloud und S-Serie Bentley hatte sich über alle Maßen bewiesen. Die Kosten für die Entwicklung eines völlig neuen Getriebe wäre sowohl in Bezug auf Zeit und Geld so gut wie unmöglich gewesen wäre. Man entschied sich für das GM Turbo 400 es war bereits in anderen Fahrzeugen verbaut und es funktionierte sehr gut und entsprach den Vorstellungen von Rolls-Royce. Die, erste Erfahrungen von Rolls-Royce mit dem GM400 hatte man im November 1964 mit Experimenten gemacht.

Die neue GM400 Getriebe, bekannt: als TurboHydramatic, hatte eine Reihe von Änderungen gegenüber dem alten Viergang-Typ. Es wurde mit einem Drehmomentwandler und drei Vorwärtsgänge, die weg mit dem früheren Flüssigkeitskupplung hat ausgestattet.

Die Leistung war auf jeden Fall besser als die des Vier-Gang-Box, mit ersten Gang ein wenig schneller. Insgesamt Geschwindigkeit durch die Gänge überlegen war.

Alle Silver Shadows und T-Serie Bentleys hatten Getriebe mit elektrischer Steuerung. An frühen Autos wurde die "get-you-home" Hand Steuerung vorgesehen, das Gerät erlaubt die manuelle Auswahl der Zahnräder im Falle von elektrischen Defekt.

Der Kraftstofftank hatte eine Kapazität von 24 Gallonen (28,8 US Gallonen, 109 Liter), wenn nur 3 Gallonen (3,60 US-Gallonen, 13,64 Liter) blieb im Tank fing die Warnleuchte auf dem Armaturenbrett leuchten. Geschmiert werden musste der Wagen nur an 6 Schmierstellen alle 12.000 Meilen (19.200 km).

Reparaturhinweise und weitere Informationen zum Antrieb

Rolls-Royce Silver Shadow Motor 6.8l Hubraum
Das 3 Gang Getriebe von GM

Die Komponenten des Motorraums

Rolls-Royce Silver Shadow Motorraum Übersicht

1 Kühlwasserbehälter 2 Klimagenerator 3 Lenkgetriebe-Öl-Behälter 4 Temperaturregler 5 Ansaugrohr 6 Motorkabelbaum Stecker 7 Wischwasser 8 SU Vergaser 9 Verteiler 10 Lichtmaschine 11 Niederdruck Kühlmittelrohr 12 Hochdruck Kühlmittelschlauch 13 Hydraulikölbehälter 14 Heizungswasserschlauch 15 Scheibenwischmotor

Hydraulik System

Das Hydrauliksystem des Rolls-Royce Silver Shadow kann man eigentlich als eine sehr leichte und verständliche Mechanik bezeichnen. Zum Grundlegenden Verständnis sollte man sich darüber im Klaren werden woraus es besteht und welche Aufgaben es hat.

  • Druckerzeugung
  • Druckspeicherung
  • Bremsen
  • Höhenkontrolle bei Veränderung der Fahrzeugposition

Jede dieser Funktion hatte eine eigene Schaltung, welche wiederum aus einer Anzahl von Komponenten besteht. Die Bremsflüssigkeit wird von dem Fluidreservoir besteht aus zwei Bereichen für die Hydraulikflüssigkeit wodurch jeder Kreislauf seine eigene Flüssigkeit und seine eigene Pumpe hat. Der vordere Bereich des Behälters ist nur für die Bremsenzuständig, der hintere für Bremsen und Höhenregulierung. Von dem Behälter fließt die Flüssigkeit zu den beiden Pumpenheiten, welche auf dem Motor bzw der Stößelblockabdeckung montiert wurde mit Hilfe der Pushrod wird die Kraft der Nockenwelle genutzt zum Druckaufbau der Bremsfülliskeit. Ein Rückschlagventil ventil verhindert,den Rücklauf der Bremsflüssigkeit. Die Flüssigkeit wird dann in den Akkumulator gespeichert, das Ventil der Akkumulator steuert den Druck. Nach der Verwendung der Flüssigkeit fließt sie wieder in das Reservoir zurück.

Der Akkumulator besteht aus einer Kugel mit Stickstoff bei gefüllt und einer Membran, die zu der Speicherung des RR363/Dot3 führt.

Bremsen

Die Beiden vorderen Räder verfügen über jeweils 2 Bremszangen und die hinteren Räder über zeweils 1 Bremszange.

Niveauregulierung

Die Niveauregulierung besteht im wesentlichen aus vier Hauptkomponenten: Höheventile,Druckabschwächer,Magnetventil für den Schwachdruck, und Druckzylinder. Die Funktion des Systems war, das Auto auf einem konstanten Niveau, auch unter Last stehen sollte. Es hat nichts mit der Fahrbahnbeschaffenheit und dem Ausgleich von Fahrbahnunebenheiten auf der Straße zutun. Durch das große Gewicht des Fahrzeug und die sehr weichen Federn neigten die meisten Fahrzeuge schnell zum einsinken der Federn, dieses sollte mit der Niveauregulierung unterbunden werde,

Die Höhensteuerventile arbeiten mit zwei Geschwindigkeiten, welche man Slow und Fast Mode nennt. Wobei der Slow Mode nur bei der Fahrt den Ausgleich zum Treibstoffverbrauch beinhaltet und sobald der Wagen sich im Stillstand befindet und Gewichtsverteilung verändert wird der Wagen in den Fastmode sich sofort Neuausrichtet. Die Unterschiede zwischen Slow und Fastmode sind ca das 10 Fache der Zeit welche das Fahrzeug braucht um seine Höhe zu verändern.

Anfangs wurden die Fahrzeuge mit einer Regulierung vorne und hinten ausgestattet, aber nach mehren Jahren Produktion wurde das System vorne tot gelegt und auch nicht mehr verbaut. Heute sind sehr selten Fahrzeuge anzutreffen, wo vorne die Niveauregulierung vorne funktioniert oder vorhanden ist.


Hydraulik Reparaturanleitungen

Fahrwerk

Der amerikanische Markt verlangte Autos mit einem viel weichere Federung, als es normalerweise in Großbritannien und Europa üblich war,worauf hin die Autos für die USA mit einer relativ weiche Federung, mehr im Stil der amerikanischen Fahrzeugen hergestellt wurde. Für den heimischen Markt und in Europa war die Federung straffer, ein Vorteil, von denen wodurch das deutlich Handling der nicht US Fahrzeuge zu erklären ist. Die dritte Version war Fahrzeuge, für Länder mit sehr schlechter Infrastruktur, die Federung wurde erheblich steifer ausgelegt um bei heftigen Erschütterungen stand zuhalten. Autos mit diesem "kolonial Eigenschaften" wurden in der Regel für Australien und afrikanischen Länder angeboten. Die Fahrzeuge mit kolonial Eigenschaften wurden bis 1970 angeboten .

Fzg-Elektrik

Innenraum-Ausstattung



Karosserie

Beim Silver Shadow kamm erstmalig eine Selbsttragende Karosserie zum Einsatz. Bei dieser Konstruktionsart sind Beplankungen, Verstärkungen, Aufnahmebleche und Profile mit unterschiedlichen Fügetechniken unlösbar miteinander verbunden. Allein diese Struktur übernimmt die tragende Funktion. Es gibt keine Trennung zwischen rein auf Biegung/Torsion oder Schub belasteten Bauteilen und Teilen, die der Abdichtung/Beplankung dienen.

Die Karosserien wurden von Pressed Steel geliefert, als unlackierte "Body-in-white 'Karosserie. In den ersten Schritten im Werk in Crewe wurden die Karosserien in sehr vielen Schritten nach bearbeitet, und überprüft. Es dürfte keine Karosserie vom Rolls-Royce Silver Shadow, welche nicht nachgearbeitet wurde.

Erst dannach wurden die Anpassung an entweder der linken oder rechten Steuerung gemacht und die notwendige Bohrungen durchgeführt. Alleine dieser Schritt benötigte 2 Komplette Arbeitstage.

Aus Gründen der Gewichtseinsparung sind alle Serienfahrzeuge mit Bestandteilen aus Aluminium hergestellt worden.

Reparaturhinweise zur Fahrzeugkarosserie

Karosserievarianten

Der Rolls-Royce Silver Shadow wurde in mehren Varianten an aufbauten hergestellt. Die ersten Jahre wurden die Coupes und Cabrios auch unter dem Namen Rolls-Royce Silver Shadow angeboten. Später erfolgte die Abspaltung zu den Rolls-Royce Corniche Modellen. Von diesem Punkt an unterschied man nur noch in Rolls-Royce Silver Shadow I lwb und Rolls-Royce Silver Shadow.

Rolls-Royce Silver-Shadow Karosserievarianten

Rolls-Royce Silver Shadow I lwb

Die lange Radstand Versionen der Rolls-Royce Silver Cloud und S-Serie Bentley waren immer sehr begehrt bei einer begrenzten Kliente. Von den 14.850 produziert Silver Clouds wurden 797 als LWB Version hergestellt. So überraschte Rolls-Royce, dass kein langer Radstand Version vom Silver Shadow oder T-Series Bentley in dem Katalog des Jahres 1965 zu finden war. Schon im ersten Jahr der herstellung mehrten sich die Nachfragen nach einer Langversion des Rolls-Royce Silver Shadow. Im Jahr 1966 wurde der Rolls-Royce Silver Shadow für Sir Edward Moralee auf Basis eines normalen Fahrzeugs umgebaut. Dieses Fahrzeug wurde 2007 bei ebay verkauft.

Der Zeitdruck und die notwendigkeit den Wagen für die Paris Motor Show vorzustellen und die notwendige Entwicklung von Coupe und Cabrio auf Basis des Rolls-Royce Silver Shadow führte dazu, dass die Werkseitige LWB ausführung des Rolls-Royce noch warten musste. Es gingen Jahre ein und aus bis zum Frühjahr 1969, über drei Jahre nach dem die Standard-Limousine auf den Markt gekommen war , begann dass die Produktion der ersten LWB Fahrzeuge. Die erste LWB Chassis-Nummer laut LRB6599.

Auf Nachfrage des Königshaus wurde im Frühjahr 1967 eine kleinserie von 10 Fahrzeugen als LWB hergestellt. Das erste Fahrzeug draus wurde an HRH Princess Margaret ausliefert.

Typische Merkmale der Fahrzeuge mit langem Radstand waren die verkleinerte Heckscheibe sowie die Everflex bespannung des Dachs. Sonst waren die meisten Rolls-Royce Silver Shadow I lwb die üblichen Fahrzeuge des Typs Rolls-Royce Silver Shadow zu den 4 Zoll länge hinzugefügt wurden.

Ein optionales Merkmal der lange Radstand Autos war die Bereitstellung einer Trennung zwischen dem Fond und den Fahrersitzen, dieses Erfolgte durch eine Trennscheibe. Dadurch wurde Vordersitze sehr eng und im Fond merkte man kaum etwas von dem Zuwachs zu der Standard Variante im Bereich der Beinfreiheit.

Rolls-Royce Silver-Shadow LWB

Alle lwb Fahrzeuge wurden in den Hallen von MPW in Willesden von der Basisvariante umgebaut. Die Fahrzeuge wurden von Pressed Steel in Cowley erst nach Crewe geliefert und später weiter nach Willesden.

Die Bestellung eines LWB Fahrzeuges nahm 4-5 Wochen länger in Anspruch als eines üblichen Standard-Fahrzeuges. Die Herstellung eines Wagens mit Trennscheibe nahm sogar 2 Wochen länger in Anspruch. Dieses rührte daher, dass die Langen Fahrzeuge eine zweite Klimaanlage für die Fond passiere benötigte. Diese wurde im Kofferraum untergebracht. Die Rolls-Royce typischen Schminkspiegel im Fond wurden wegen der Belüftung bei Fahrzeugen mit einer Divisionen weg gelassen. Die Montage von Picknicktischen war ein besonders kompliziert. Die meisten der wenigen Fahrzeuge mussten ohne Picknicktische im Fond auskommen. Ein weiteres Merkmal waren die Belüftungsgitter zwischen Kofferraum und Heckscheibe.

Obwohl ab der ersten Hälfte des Jahres 1969 wurden die ersten Fahrzeuge mit langem Radstand gebaut wurden waren sie nicht nicht für den heimischen Markt bestimmt. Erst ein Jahr später wurden Sie in England ausgeliefert. Daher findet man mehre Fahrzeuge in England die 1969 aus den USA importiert wurde und auf Rechtslenkung umgerüstet wurde.Die Frühe Produktion war ganz alleine für den US Markt bestimmt.Es ist daher nicht verwunderlich, dass alle diese Autos nach US-Federal Sicherheitsnormen. Alle werksseitigen langen Radstand Fahrzeuge haben daher das GM Turbo 400 Getriebe. Bis auf die ersten 10 Vorserien Fahrzeuge und mehre nicht Werksumbauten gibt es keine LWB Fahrzeuge mit dem großen Armaturenbrett oder dem 6.2l Motor.

Von den 10 Vorserien Fahrzeugen sind im Jahr 2012 nur 4 Stück in Privater Hand.

Rolls-Royce Silver Shadow I Two Door Saloon

Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei mit Abmessungen größer als 12,5 MP
Türgriff Rolls-Royce Two Door Coupe

Schon wenige Monate nach der veröffentlichung des Rolls-Royce Silver Shadows ware die Coupe Variante bestellbar. Nur 6 Monate benötige MPW für die fertigstellung eines Coupes auf Basis des RR SS, welches sich in seiner Formensprache vom Silver Shadow abgrenzte aber doch sehr deutlich verwandt war. 18 Monate mussten vergeben bis MPW das Cabrio zum Rolls-Royce Silver Shadow vorstellte, welches ab 1971 als Rolls-Royce Corniche angeboten wurde.

Die Selbsttragende Karosserie des Silver Shadow stellte die Coachbuilder vor eine sehr große Herausforderung. Die Arbeiter von James Young entwickelt ein Coupe, was sehr nahe am Serienmodell war und sich nur durch Innenraumarbeiten und längere Türen unterschied. Es wurden 35 Coupes auf SS Basis hergestellt. Das erste James Young Auto wurde auf dem Chassisnummer 1067 gebaut. Die Coupes waren erheblich teurer als die Standard-Limousinen, mit einem Aufpreis von £ 1214. Die Nachfrage nach den Autos war nicht riesig, daher wurde gerade mal 50 Exemplare gebaut, von denen 15 Bentleys Varianten waren, das Projekt wurde im Jahr 1967 aufgegeben.

Für MPW genossen ein hohes Maß an Unterstützung durch die Muttergesellschaft Rolls Royce, sodass es kein Wunder war, dass der MPW ohne große Schwierigkeiten in der Lage war ein eigenständiges Cabrio und Coupe anzubieten.

Die Entscheidung zum Bau einer MPW zweitürige Version des Silver Shadow wurde im Zeitraum 1963-64 gefällt. Das Auto wurde unter Führung von John Blatchley gestaltet. Schon 1965 wurde das finale Modell in Wachs-Technik geformt.

Bill Allen, war eine sehr erfahrene Designer und betätige sich seit 1935 bei RR, er gestaltete unter John Blatchley auch die 4 Türige Version des Rolls-Royce Silver Shadow.

In nur 6 Wochen wurde das Design entworfen und die Markanten Merkmale des Fahrzeugs wurden die erhobenen Stufe über dem hinteren Radkasten. Dieses Designmerkmal wurde auch bei der Drophead Variante übernommen.

Das Design sollte völlig unverwechselbaren im Aussehen sein und trotzdem eine gemeinsame Identität mit den Standard-Limousinen besitzen. In der Front kamm es zu der änderung, das immer die Zusatz Scheinwerfer oberhalb der Stoßstange montiert wurden . Zusatz-Fernscheinwerfer waren. Die Blinker wurden anders angeordnet an den Seiten als bei der Standard-Limousine,d e Türgriffe waren des einzigartig für MPW Autos.Der niedrigere Kofferraumdeckel führte zu der viel schlankeren Erscheinung als die der Viertürer.

Im Innenraum wurden auch einige Änderungen vollzogen, die Rücksitzbank wurde , in der Breite schmaler als auf der Standard Variante. Die Fenster, einschließlich hintere Ausstellfenster, waren elektrisch betriebene, ebenso wie die Radioantenne. Der Zigarettenanzünder befand sich in jeder der hinteren Armlehnen.

Die MPW Variante wurde auf dem Genfer Automobilsalon im März 1966, vorgestellt und sofort danach zum Verkauf angeboten für £ 8150 (£ 9849 mit Steuer), als dem Bentley-Version 50 £ weniger £ 8.100 (£ 9.789), das stellte 50% mehr als die Standard-Limousine dar. Trotz höherer Preise wurde die erste Jahresproduktion innerhalb der ersten Wochen abverkauft. Die Chassis-Nummern für das zweitürige MPW Coupe begann 1148 und 1149 (Rolls-Royce und Bentley Limousinen jeweils) .

Foden S20

Der Bau der Zweitürer war sehr kompliziert und erforderte die Autos, die zwischen London und Crewe hin und her zutransportieren. Im Wesentlichen wurden die Plattformen von Pressed Steel gebaut und dann in die Willesden Werke von MPW transportiert, wo die Karosserien bearbeitet wurde und wieder nach Crewe transportiert wurde um dort mit mechanischen Komponenten bestückt zu werden. Dannach wurde der Wagen wieder nach Willesden transportiert um wieder weiter zusammen gebaut zu werden. Jede dieser Strecken waren 200 Miles und jedes mal wurden die Fahrzeuge zu zweit hin und her gefahren. Als Transportfahrzeuge sind 2 Foden S20 zum einsatz gekommen. Für die Fertigung wurden insgesamt 4 und 6 Monate gebraucht.

Rolls-Royce Silver Shadow I Drophead Two Door Saloon

Das zweitürige Cabrio des Rolls-Royce Silver Shadow debütiert auf der London Motor Show im Jahr 1967, der Preis war um weitere £ 400 teuer als das Coupe für den Rolls-Royce (£ 8550 (£ 10.511 inkl. MwSt.))und £ 8500 (£ 10.450 inkl. MwSt.) für den Bentley

Das erste Cabrio wurde von der VIN 1698 als Rolls-Royce Silver Shadow I Drophead Two Door Saloon fertig gestellt.

Das Verdeck bestand aus Holz und Stoff und brauchte den stärksten in Europa verfügbaren Verdeckmotor. Es war ein hervorragend konstruiert und sehr aufwendiges Verdeck, was selbst im Winter kaum Temparaturunterschiede zum Coupe zur Folge hatte. Als Vorsichtsmaßnahme, konnte das Verdeck nur angehoben oder geschlossen werden, wenn das Drodheadcoupe mit angezogener Handbremse und der Wählhebel in Neutralstellung oder P steht.

Veränderungen im Laufe der Herstellung des Rolls-Royce Silver Shadow

Jahr Veränderung
1965 Der Rolls-Royce Silver Shadow und Bentley T wurden dem internationalen Publikum auf dem Pariser Autosalon am 7. Oktober 1965 gezeigt. Die britische erster Auftritt war einige Wochen später auf der London Motor Show.
1966 Die Coupe Conzepte wurden als "2-doors saloon" im Januar 1966 eingeführt. Zwei Monate später (März 1966) folgte derMulliner, "Park Ward 2-doors saloon".
1967 Die Mulliner, Park Ward wurde Cabrio vorgestellt.

Weiterhin als Pilot der ersten 10 Langversion Limousinen (LWB) eingeführt wurden. Einer von ihnen wurde speziell für Ihre Königliche Hoheit Prinzessin Margaret gebaut. Der LWB wurde gestartet, um Markt nicht vor 1969.

1968 ab 4483Alle Rolls Royce Fahrzeuge, Links-und Rechtslenker, wurden mit General Motors GM400 Getriebe ausgerüstet (dieses Getriebe war bis dahin nur montiert auf LHD-Fahrzeuge). Diese Änderungen griff bereits für bei den Coachbuilder Autos ab Nummer 3974
1968 ab 6001 Der Sicherheitsnormen der FSS bestimmten viele wichtige Änderungen. Das Armaturenbrett hat wurde mit einer Menge Polsterung für die Sicherheit der Passagiere ausgerüstet. Auf der äußersten vorderen und hinteren Punkte des Autos wurde Seitenmarkierungsleuchten-Lampen wurden montiert.
1969 Der Rolls-Royce Silver Shadow lwb wurde im Frühjahr 1969 offiziell bestätigt. Ein optionales Feature war die Bereitstellung einer Trennung zwischen dem vorderen und dem hinteren Abteile, welche teilweise versenkt werden konnte. Die optionale Klimaanlage wurde nun standart für alle Silver Shadows.
1969 ab 7404 ; wurde die Front Höhen-Regulierung nicht mehr verbaut
1969 ab SRH8742 ; der 6750 ccm-Motor wurde für das Modelljahr 1969 eingeführt;
1971 Der "2-doors saloon" von Mulliner, Park Ward wurde leicht verändert und wurde Corniche umbenannt.
1973 Shadows für den nordamerikanischen und kanadischen Markt angegeben wurden mit besonderen Stoßfänger versehen, der Kühlergrill wurde leicht gekürzt und die zusätzlichen Lufteinlässe an der Front wurden gestrichen, eine veränderte Abmagerungsanlage fürte zur einem Doppel-Auspuff, etc. Aufgrund dieser Änderungen die Autos sah aus wie die Serie II, die ab 1977 produziert wurde

definitive Unterscheidungsmerkmal Rolls-Royce Silver Shadow I und II

Der Unterschied zwischen Rolls-Royce Silver Shadow I und II kann durch die verschiedenen Regionalen Versionen von außen nur sehr schwer erkannt werden. Der sicherste Anhaltspunkt der Unterschiedung ist der Innenraum und der Motorraum.

Die Top Roll Gestaltung unterscheidet sich zwischen RR Silver Shadow I und II in vielen Punkten.

Rolls-Royce Silver Shadow I Innen
Rolls-Royce Silver Shadow II Innen

Produktionszahlen Rolls-Royce Silver Shadow

  • 16717 Rolls-Royce Silver Shadow I (1965-1977)
  • 606 Rolls-Royce Silver Shadow I Coupès (1965-1971)
  • 505 Rolls-Royce Silver Shadow I Cabriolets (1967-1971)
  • 2776 Rolls-Royce Silver Shadow I LWB (1969-1977)

weitere Informationen

Kaufberatung des Rolls-Royce Silver Shadow

Karosserie

Schwellerspitzen vorn/hinten, Radläufe vorn/hinten, Kotflügel hinten unten, Schweißnähte an Front- und Heckschürze, Bodenbleche vorn (bedingt durch Wassereintritt an Scheibendichtung oder über Frischlufteinlaß wg. verstopfter Ablaufleitung)

Serie 1 (Chromstoßstangen): Stoßstangenecken hinten

Kühlergrill

Lötnähte an Vorder- und Hinterkante (oben), muss aussehen wie aus einem Stück

Elektrik

Alles auf Funktion testen (einschl. Tempomat und Klima)!

Niveauregulierung

auf Funktion testen: Motor laufen lassen, hintere Tür öffnen (—> Innenbeleuchtung an), zu zweit auf Kofferraumkante setzen: Einfederung muss unmittelbar ausgeglichen werden da sich das System im "schnellen Modus" befindet. Wird die Einfederung nur langsam ausgeglichen, ist das System fälschlicherweise im "langsamen Modus". Ursache dafür ist meistens das Umschaltventil (Solenoid Valve) , welches für die Aktivierung des "schnellen Modus" verantwortlich ist.

Findet überhaupt kein Ausgleich der Einfederung statt, arbeitet die Niveauregulierung überhaupt nicht. Ursachen dafür gibt es sehr viele, u.a. defekte bzw. verschmutzte Höheneinstellventile oder Druckminderer . Aber auch zu geringer Druck im System kann Ursache sein.

Bremsen

(besonders bei langen Standzeiten des Silver Shadows): Schläuche quellen zu, Sättel gehen fest Bremsentest durchführen bei ausgeschaltetem Motor und es sollten ca 30 Tritte des Bremspedals möglich sein, bis die Lampen leuchten.

Motor

Block links und rechts hat von unten gesehen je vier kleine Kontrollöffnungen; wenn hier Öl oder Wasser austritt, wird's teuer

Kaufberatung detailliert

Zulassung und Umrüstung

Deutschland

Internet Links

Rolls-Royce Silver Shadow und Bentley T1 2

Rolls-Royce Silver Shadow und Bentley T1 Ersatzteile und Reparaturteile