Niveauregulierung

Niveauregulierung und Höhenausgleich am Rolls Royce Silver Shadow

Das hydraulische Höhenausgleich System des Rolls-Royce Silver Shadow ist ein sehr besonderes, sicheres, etwas komplexes, aber auch ein solides Niveauregulierungs System. Falls es keine Störungen durch mangelnde Wartung gibt, ist es ein sehr bequemer und meisterlicher Mechanismus. ...

Niveauregulierung und Höhenausgleich am Rolls Royce Silver Shadow

Das hydraulische Höhenausgleich System des Rolls-Royce Silver Shadow ist ein sehr besonderes, sicheres, etwas komplexes, aber auch ein solides Niveauregulierungs System. Falls es keine Störungen durch mangelnde Wartung gibt, ist es ein sehr bequemer und meisterlicher Mechanismus. Im Gegensatz zu viele modernen Luftfahrwerken gibt es keine besonders empfindlichen Bälge aus Kunststoff oder einen Kompressor.Anfangs wurde die Niveauregulierung des Rolls Royce Silver Shadow auch an den Vorderrädern montiert, aber im Jahr 1969 ist dieses aus der Produktionslinie gefallen und die meisten Systeme vorne wurden an den Fahrzeugen des Typ Silver Shadow bzw Bentley T1 tot gelegt.

Wir von Gut Rox bieten das volle Programm an Teilen für alle Bauteile und Versionen der Niveauregulierung.Die einzelnen Bauteile des Systems werden nun folgend vorgestellt und einige Erwähnungen und Hinweise für die Arbeiten angemerkt.

Das häufigste System besteht aus einem Magnetventil, den Druckzylindern im Kofferraum sowie den Höhenventil Links und dem Höhenventil Rechts. Frühe Systeme verfügen auch über zwei Zylinder an der Vorderachse sowie einem weiteren Höhenventil.

Die Druckzylinder

Seit der Einführung der Rolls-Royce und Bentley T-Modelle sind drei unterschiedliche Kolbendichtungsordnungen der vorderen und hinteren Druckzylinder zur Anwendung gekommen. Diese Bauteile bilden die Aktiven entscheidenden Bestandteile der Niveauregulierung. Sie setzten die Signale gesteuert von den Höhenventilen und dem Magnetventil auf das Fahrzeug um.

 Bei Beginn der Fertigung der ersten Silver Shadows  waren drei Dichtungen in dem Druckzylindergehäuse eingebaut und zwar der Hauptdichtring, der Sekundärring und der Kolbenwischerring.

Bei den älteren Serienfahrzeugen, nach den Fahrzeugidentnummer 1755 und 1696 wurde die Dichtungsanordnung optimiert, dabei wurde der Hauptdichtring in die untere Nut eingeführt und die obere Nut blieb frei. Die Dichtungs-Sickerleitungen fielen weg und Abdichtstopfen wurden in den Auslasskanal für Dichtungssickerung am Druckzylinder beziehungsweise in den entsprechenden Verbindungsblock der Hydraulik eingesetzt.

Eigentlich findet man von der ganz frühen Variante heute keine Spuren mehr. Oft sind die Zylinder im Austausch verschwunden oder die Fahrzeuge selbst sind schon im Schrott. Rolls Royce forderte 1969 im Rahmen des totlegens der vorderen Niveauregulierung alle Modelle von früherer Bauart in ähnlicher Weise aber auf individueller Grundlage umzubauen.

Bei den neueren Wagen haben die vorderen und hinteren Höhenausgleichdruckzylinder, obwohl sie äußerlich fast gleich sind, tatsächlich nur eine Nut und eine Gegenbohrung für die notwendigen Dichtungen (Hauptring und Kolbenwischerring) eingearbeitet bekommen und führen keinen Dichtringsickerungs-Auslaßkanal.

Bei den Modellen von VIN  4129, CRH 4063, SRX 6094 und CRX6060 wurde wieder eine Veränderung durchgeführt an den Druckzylindern der Niveauregulierung eingeführt. Zwei Dichtringe (Hauptring und Kolbenwischerring) sind in einer gemeinsamen Bohrung eingelegt. Der Wischerring ist anders konstruiert und hat einen neuen Durchmesser als es bei den älteren Druckzylindern der Fall war. Der Abdichtstopfen des Höhenausgleich-Druckzylinders ist bei allen Modellen von Fahrzeugnummer SRH 3885, CBH 4033, SRX 6018 und CRX6038 von einem Schraubtyp mit Dichtring in einen glatten Typ mit Dichtring, der von einem Sprengring gehalten wird, geändert worden.

Damit es in der Werkstatt nicht zu Verwirrungen und durcheinander kommt hat Rolls Royce zur Kenntlichmachung und für Ausziehzwecke ist der ältere Schraubtyp mit einer Sechskant-Ausnehmung, der neuere Typ mit dem glatten Außendurchmesser mit einer Gewindebohrung versehen.

Die Höhenventile

Seit der Einführung der Rolls-Royce und Bentley T-Modelle sind fast durch die ganze Serie die gleichen Höhenventile in der Niveauregulierung verwendet worden. Dazu konstruierte Rolls Royce ein Ventil welches 3 Eingänge und einen Ausgang hat. Die seitlich Angebrachte Welle am Ventil wird über das Eigengewicht des Rolls Royce Silver Shadow gesteuert. Um so mehr der Wagen einsingt um so mehr muss der Druckzylinder aufgefüllt werden.

Im Inneren des Bauteils gibt es mehre Gummidichtungen sowie 2 Wellenlager. Alle Teile wie die Gehäuse sind zu tauschen zwischen Rechts und Links aber müssen auf ihre Passgenauigkeit geprüft werden.

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